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GroKo - Ja oder Nein? - Stammtisch der politischen Jugendorganisationen

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„Wir freuen uns sehr, dass alle Jugendverbände an der regen Diskussion teilgenommen haben. Denn auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, müssen demokratische Parteien miteinander reden können. Dies tun wir nun seit letztem Jahr regelmäßig.“, erklärte Marco Schreiber, Vorsitzender der Jungen Union.

Am vergangenen Montag fand erneut ein überparteilicher Stammtisch der politischen Jugendorganisationen aus Worms statt. Teilnehmer waren die Junge Union, die Jungen Liberalen, die Grüne Jugend sowie die Jungsozialisten aus dem Kreisverband Worms.

Bereits im vergangenen Herbst, kurz nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen, ergab sich der erste Diskussionsabend der Verbände, welche bereits 2017 mit einer gemeinsamen Pro-Europa-Demo unter dem Motto „Wir für Europa!“ auf sich aufmerksam machten.

Themen des Abends waren unter anderem die anstehende Wahl des Jugendparlamentes und eine mögliche Unterstützung seitens der Jugendverbände. Im Vordergrund stand jedoch die Diskussion über die Anstehende Große Koalition von CDU/CSU und SPD.

Die Jusos äußerten ihre Bedenken, waren in ihrer Meinung aber auch in Befürworter und Gegner gespalten. Eine Fortsetzung der großen Koalition wurde von der Jungen Union und der Grünen Jugend befürwortet. Die Jungen Liberalen lehnen ein „weiter so“ mit der großen Koalition strikt ab.

„Wir freuen uns sehr, dass alle Jugendverbände an der regen Diskussion teilgenommen haben. Denn auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, müssen demokratische Parteien miteinander reden können. Dies tun wir nun seit letztem Jahr regelmäßig.“, erklärte Marco Schreiber, Vorsitzender der Jungen Union.

Max Wiederstein, Vorsitzender der Jusos, ergänzt: „Wir möchten kein politisches Klima wie in den USA haben, bei denen selbst Familien oder Freunde nicht mehr miteinander sprechen nur weil sie unterschiedliche politische Ansichten haben.“

Maurice Schneider von den Jungen Liberalen mahnt: „Unsere Demokratie muss jeden Tag mehr vor den alternativen Fakten der AfD beschützt werden, deshalb sehen wir auch unsere gemeinsamen Ziele.“

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